yoga-meditation-italien-meerKomm mit nach Italien

Sonne, Meer, feines Essen, Yoga und die Stille der Meditation - das sind wunderbare Kraftquellen für mich.

Deshalb freue ich mich besonders, im nächsten Jahr (Mai/Juni) ein Yoga-Retreat in den italienischen Marken an der Adriaküste anbieten zu können. Dort will ich meine Erfahrungen mit Dir teilen. Du hast die Möglichkeit, Deinen Körper zweimal täglich in einer geführten Yogastunde zu dehnen und zu genießen. Außerdem  gibt es die Möglichkeit, sich in die Kunst der Achtsamkeit einweisen zu lassen. Wir werden die Hauptübungen des MBSR und die dazugehörenden Grundlagen besprechen und einüben. Damit auch nach dem Urlaub im Alltag der Stress besser verdaut werden kann.

Du kannst aber auch jederzeit einen Ausflug ans Meer oder in den nahen Nationalpark für eine schöne Wanderung machen. Oder in der Hängematte entspannen. Oder am wunderschönen Pool die Sonne genießen. Oder. Oder. Oder. La dolce vita!

Komm mit nach Italien! Ich freue mich auf Dich.

Für mehr Informationen, schau einfach mal hier.

 

 

 

freundlichkeit

 

Bestimmt haben Sie es für sich selbst auch schon häufig festgestellt: Wenn Ihnen anderen Menschen nett und freundlich begegnen, bekommen Sie bessere Laune. Ein Lächeln, ein netter Blick, vielleicht sogar ein paar freundliche Sätze und schon breitet sich in uns ein helleres Gefühl aus.

 

Dass auch die netten Menschen selbst gerade durch ihre Freundlichkeit  etwas für ihr eigenes Wohlbefinden tun, wurde bereits vor einigen Jahren wissenschaftlich bewiesen. Bei Studien in England und den USA konnte man nachweisen, dass Menschen, die bewusst freundliche Handlungen in ihren Tagesablauf einbauen, einen signifikanten Anstieg in ihrem persönlichen Glücksempfinden bemerken. Dabei kommt es nicht so sehr darauf an, welche Taten mit freundlichem Antrieb ausgeführt werden. Es können auch kleine Dinge sein, wie einem Familienmitglied zur Hand gehen, die Tür für einen Menschen aufhalten oder mit der Kassiererin im Supermarkt ein paar nette Sätze wechseln, die einen positiven Effekt haben.

Erstaunlich ist, dass der Glückslevel deutlich stärker ansteigt, wenn wir an einem Tag 5 vorsätzlich nette Dinge tun, als wenn wir diese 5 Dinge auf die ganze Woche verteilen. Dies fand Dr. Sonja Lyubomirski in einer inzwischen berühmten Studie heraus. Sie bat Teilnehmer über einen Zeitraum von 6 Wochen darum, jede Woche 5 nette Dinge zu tun, andere taten diese 5 Dinge wöchentlich an einem Tag und die Kontrollgruppe verhielt sich genau wie sonst. Das Glücksempfinden der Wohltäter, die sich an einem Tag die Nettigkeit zu Herzen nahmen stieg um 42% während die der Kontrollgruppe gleich blieb, bzw. sogar leicht sank.

Und: Es sollten am besten immer wieder neue Ideen sein, die wir in Punkto Nettigkeit umsetzen. Das Gehirn ist ein Gewohnheitstier und braucht immer wieder neue Anreize, um den Glückspegel hoch zu halten. Schöner Nebeneffekt ist, dass unser Freundlichkeitsrepertoire anwächst und wir so immer mehr Menschen ebenfalls zu altruistischem Verhalten inspirieren. Schon allein das Beobachten eines Menschen, der einem anderen hilft, ist nachgewiesenermaßen Anstoß dafür, selbst hilfsbereiter und freundlicher zu sein. So können wir zu regelrechten Glücksverteilern werden. Nett sein ist ansteckend!

Probieren wir es aus: Heute 5 Mal hilfsbereit und nett sein. Und es dokumentieren! Wenn Sie mögen, dann schreiben Sie unter diesem Artikel Ihre Erfahrungen mit Freundlichkeit und Glücksempfinden auf. Ich freue mich auf viele Beispiele!

 

 

 

 

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Ein geübtes Gehirn hat Vorsprung! Durch das Erlernen einer Fremdsprache kann man das Auftreten von Symptomen einer Demenzerkrankung um bis zu vier Jahre verzögern.

Besonders wirksam hat sich dabei das frühe und gründliche Lernen einer Fremdsprache erwiesen. Menschen, die zweisprachig leben, bauen sich im Gehirn gewissermaßen Kapazitäten auf Vorrat aus, die später im Falle von fortschreitenden Demenzerkrankungen für das dann zerstörte Gewebe einspringen können. Schäden durch Demenz werden so durch Zweisprachigkeit für längere Zeit ausgeglichen.  ...Weiterlesen Fremdsprachen als Vorbeugung gegen Demenz

Wann hast Du Deinem Körper das letzte Mal uneingeschränkte Aufmerksamkeit geschenkt?

Und ich spreche jetzt nicht von Momenten, in denen Du Deinen Zeh angeschlagen oder Dich nach einem üppigen Essen übervoll gefühlt hast.

Der Körper ist unser allerwichtigster Verbündeter, wenn es darum geht, genau wahrzunehmen, was mit uns passiert. Wenn wir Stress erleben, zeigt unser Körper durch Anspannen und Zusammenziehen an verschiedenen Stellen, dass etwas nicht stimmt. Und zwar schon sehr viel früher als wir das mit unserem Geist erfassen können. ...Weiterlesen 5 einfache Schritte zu besserer Körperwahrnehmung

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Achtsamkeits-Anker im AlltagDurch Berührung in den jetzigen Augenblick eintauchen - sinnliche Wahrnehmung als Achtsamkeits-Anker

Unsere Hände sind ein wunderbares Werkzeug, um immer wieder zurückzukommen ins Hier und Jetzt.
Wann immer es mir einfällt, spüre ich in meine Hände hinein. Ganz egal, bei welcher Aktivität. Oder auch beim Stillsitzen.
Ich spüre meine Handflächen, die Finger. Nehme wahr, welche Temperatur meine Hände haben und wie sich die Oberfläche anfühlt, die ich jetzt gerade berühre. Im Inneren der Hände kann es kleine Wahrnehmungen von Lebendigkeit geben, ein Prickeln oder Stömen.  Das geht beim Karottenschneiden und genauso beim Streicheln eines Menschen oder Tieres.

durchhaltenEs gibt Tage, an denen haben wir das Gefühl, es geht überhaupt nichts voran. Seit so langer Zeit üben wir bereits, mit dem zu sein, was jetzt ist. Und dennoch scheint es uns, als seien wir nicht in der Lage, unsere altbekannten Verhaltensmuster auch nur ein kleines bisschen zu verändern.

Im Gegenteil, es sieht so aus als würden wir manchmal sogar häufiger in die Fallen tappen, denen wir doch eigentlich unbedingt entkommen wollten. Wieder und wieder laufen unsere Autopilotmuster ab, wenn wir in Stress geraten, wenn unser Partner oder unsere Kinder uns überfordern oder die roten Knöpfe drücken, die uns schon immer in Nullkommanichts auf die sprichwörtliche Palme gebracht haben. Und dann sitzen wir da oben auf unserer in die Jahre gekommenen Palme und zweifeln.

Was soll die ganze Bemühung um das Sein im Augenblick, wenn ich doch nichts an meinen Reaktionen ändern kann? Wenn ich im Gegenteil sogar viel genauer sehe, was da gerade abläuft und dennoch nicht in der Lage bin, mich aus meinen inneren Fallstricken zu lösen? ...Weiterlesen Mit Geduld und Spucke

Wir sind "beschenkt" mit bestimmten Herausforderungen in unserem Leben, denen wir uns stellen müssen.

Es kann sein, dass wir uns mit eher äußerlichen Themen zu beschäftigen haben, wie unserer beruflichen Karriere oder einem pflegebedürftigen Elternteil, vielleicht kümmern wir uns um ein Baby mit Koliken oder sind finanziell angespannt.

Möglicherweise haben wir es aber auch mit körperlichen Beschwerden zu tun, mit Schmerzen, vorübergehender oder andauernder Art. Oder unser Thema liegt eher im psychischen Bereich und wir schlagen uns mit Ängsten, Verlusten, Trauer oder Beziehungsproblemen herum.

Natürlich können wir auch mit einem bunten Mix aus all diesen wunderbaren Geschenken gesegnet sein, als ob nicht ein Thema allein schon Herausforderung genug wäre, und wir denken uns: Na toll! Warum habe ich nur wieder den Joker gezogen? ...Weiterlesen Die Quellen unserer Stärke anzapfen

Schlaflos Wenn wir mit unserem Alltag an die Grenzen unserer Kraft stossen, ist es häufig so, dass unsere nicht erledigten Aufgaben uns auch nachts wach halten. Dann werden die Gedanken an "ich war wieder nicht gut genug" oder "was wäre wenn" zu übermächtigen Gegnern unserer Erholung. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, sich klar zu machen, dass dies nur Gedanken sind. Und die schlaflose Phase als Übungszeit zu nutzen. Ein Bodyscan kann uns unterstützen, bei dem wir unseren Körper von den Zehen bis zum Kopf genauestens erkunden. (Welche Empfindungen kann ich gerade in meinem linken großen Zeh spüren ... .) Oder auch eine Meditation mit dem Atem als Fokus. So finden wir heraus aus dem Karussell der Gedanken und Befürchtungen und kommen wieder in Kontakt mit unserem ruhebedürftigen Körper.

Manchmal ist das Leben nicht gerade nett zu uns...

Es stellt uns vor große und kleine Herausforderungen, bringt uns mal diese mal jene unangenehme Erfahrung. Doch wenn wir genau hinschauen, ist meist nicht alles schwer und schmerzhaft. Auch in Zeiten, die uns schwer beuteln, können wir uns, wenn wir aufpassen, über so manches freuen und dafür dankbar sein. Besonders eindrücklich war für mich das Beispiel meiner Großmutter. Auch im hohen Alter, als sie mit ihren 93 Jahren dauerhaft an schlimmen Rückenschmerzen litt, schon nicht mehr gut gehen konnte und auch die übrigen Dinge des Alltags nur noch schwer oder gar nicht mehr für sie allein zu bewältigen waren, blieb sie ein unglaublich dankbarer und zufriedener Mensch. Sie freute sich daran, ihre Familie um sich zu haben oder auch an einem leckeren Essen, das mein Onkel oder meine Tante für sie zubereiteten. Sie war dankbar dafür, in der Sonne zu sitzen und den Vögeln zu lauschen. Sie erwartete nicht mehr, sie nahm hin, was ihr noch möglich war und genoss es, so gut sie konnte.

Und wir?

...Weiterlesen Die Kraft der Dankbarkeit